Interkulturelle Elternarbeit im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“

Ein Projekt des Landesintegrationsrat Nordrhein-Westfalen zum landesweiten Transfer erfolgreicher interkultureller Elternarbeit beauftragt vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen und vom Ministerium für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen

 

Hand in Hand zum Erfolg!

 

Die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" unterstützt und begleitet die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen nachhaltig beim Übergang Schule-Beruf. Ziel ist es, durch frühzeitige Berufs- und Studienorientierung sowie Hilfe bei der Berufswahl allen jungen Menschen nach der Schule möglichst schnell eine erfolgreiche Anschlussperspektive für die Berufsausbildung oder das Studium zu eröffnen.


Neben den Jugendlichen selbst werden auch die Eltern durch das landesweite Programm in den Berufsorientierungsprozess miteingegliedert. Eltern haben nicht nur einen großen Einfluss auf die (beruflichen) Entscheidungen ihrer Kinder und sind Vorbilder, sondern gleichzeitig auch wichtige und wertvolle Partner für die Schule!

 

Aufgrund diverser Zugangsbarrieren − wie beispielsweise Unkenntnis über das Schulprogram, die „KAoA“-Bausteine sowie Anforderungen seitens der Schule −  bleiben somit vielen Eltern die Wege zur schulischen und berufsgleitenden Unterstützung der eigenen Kinder verschlossen: Sie wollen helfen, können jedoch nicht!

 

Um den Dialog zwischen Schule und Eltern zu stärken, hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (ehemals MAIS) in Kooperation mit dem Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen (ehemals MSW) den Landesintegrationsrat NRW beauftragt, eine unter anderem vom Europäischen Sozialfonds finanzierte, beziehungsorientierte Elternarbeit im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“ umzusetzen. Als Dachverband der kommunalen Integrationsräte organisiert der Landesintegrationsrat NRW, der sich seit mehr als 20 Jahren für die kulturellen, sozialen, rechtlichen und politischen Rechte der Migrantinnen und Migranten in NRW engagiert, ein Projekt unter dem Titel „Interkulturelle Elternarbeit“ im Rahmen von „Kein Abschluss ohne Anschluss“, das in vorerst 5 Pilotregionen erprobt wird und anschließend auf einen landesweiten Transfer ausgelegt ist.


Eltern sollen durch verschiedene, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Angebote im Rahmen der „Kein Abschluss ohne Anschluss“- Bausteine Potenzialanalyse, Berufsfelderkundung, Praktikum (3-wöchig oder Langzeitpraktikum) und Anschlussvereinbarung aktiv in den Berufswahlprozess ihrer Kinder involviert und zu kompetenten Beratern gemacht werden, denn: ohne die Mithilfe der Eltern können Kinder schulische Hindernisse kaum überwinden! Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einem kontinuierlichen Informationsfluss und Austausch, den Aufbau von „Familien-Bildungs-Cafés“ sowie selbstorganisierter Elternarbeit untereinander und der Entwicklung von Elternseminaren. Diese Maßnahmen sollen die Rolle der Eltern im Berufsorientierungsprozess klarer definieren und stärken, so dass ein transparenter sowie barrierefreier Weg zur und aus der Schule geschaffen wird, von dem schließlich alle Beteiligten profitieren.


Die Ernst-Eversbusch-Schule in Hagen ist eine von fünf Pilotschulen, mit der das Projekt seit Beginn des Schuljahres 2017/18 angelaufen ist. In enger Kooperation mit der KAUSA Servicestelle Hagen - Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration, gefördert als JOBSTARTER plus-Projekt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Europäischen Sozialfonds, wird das Projekt vor Ort umgesetzt. Unterstützt wird das Vorhaben ebenfalls von der Kommunalen Koordinierung Hagen/Ennepe Ruhr, die die Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) in der Region koordiniert.


Begleitet wird die Schule von der mehrsprachigen Elternberaterin Hava Bülbül, die im Rahmen einer Schulungsreihe der KAUSA Servicestelle zur Elternlotsin qualifiziert wurde.


Beziehungsorientierte Elternarbeit zu fördern und zu fordern heißt, nicht nur in die Zukunft unserer Kinder, sondern auch in die unserer Gesellschaft nachhaltig zu investieren. „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist der erste organisierte Schritt in ein erfolgreiches und sicheres Berufsleben, auf dessen Erstreben jeder Schüler und jede Schülerin, unabhängig von Herkunft und Bildungsstand der Eltern, ein Recht hat.

 

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