Was sollten Eltern im Umgang mit neuen Medien wissen und  beachten?

Die MedienScouts an der Ernst-Eversbusch-Schule: Jordy Riedel (l), Janik Palermo, Chris Buntrock (r). Nicht auf dem Bild: Antonio Carrozza und Robin Klevers.

Mit dieser Frage beschäftigten sich Eltern, deren Kinder an der Ernst-Eversbusch-Schule unterrichtet werden.  Hierzu wurde der Referent Marcel Gießwein von der Initiative Eltern und Medien eingeladen. Des Weiteren standen die MedienScouts der Ernst-Eversbusch-Schule für Fragen zur Verfügung. Die MedienScouts wurden mit Hilfe der Landesanstalt für Medien durch Fortbildungen befähigt, ihre Mitschüler kompetent im Umgang mit digitalen Medien und sozialen Netzwerken zu beraten.

 

Von dem Referenten wurde zunächst die Jim-Studie herangezogen. Hier wurde aufgezeigt, dass Jungen viel Zeit mit Computerspielen verbringen, während Mädchen eher die Kommunikationsfunktion neuer Medien nutzen. Dabei ist WhatsApp sehr beliebt, welches Teil des Konzernes Facebook ist. Hierbei wurde darauf verwiesen, dass der Nutzer von WhatsApp aufgrund der AGB die Rechte an seinen geschriebenen Texten und verschickten Bildern an WhatsApp abtritt.

Bei Computerspielen ist zu bedenken, dass gute Spiele inzwischen kostenlos angeboten werden, jedoch versteckte Kosten anfallen, da Zusatzfunktionen nur gegen Bezahlung freigeschaltet werden. Sowohl Computerspiele als auch bei Neuen Medien wie Facebook, WhatsApp, Instagram oder Snapchat bergen Suchtpotential. Gerade bei den letztgenannten Medien besteht die Gefahr, dass Schüler gemocht werden wollen und durch diese Medien Bestätigung suchen. Dies führt oft dazu, dass sie viel zu viel Zeit in diese Medien investieren und viel zu persönliche Daten in der Öffentlichkeit preisgeben.

 

Eltern sollten mit ihren Kindern klare Absprachen treffen,  wann und wie lange ihr Kind online sein darf. So ist es sinnvoll Handys und Tablets abends bei den Eltern abzugeben, denn die Funktion eines Weckers kann auch ein herkömmlicher Wecker erfüllen. Nächtliches Chatten mit Klassenkameraden ist wenig hilfreich für die Konzentrationsfähigkeit am folgenden Tag und wird oft nur, aufgrund des sozialen Zwanges immer erreichbar sein zu müssen, gemacht.

 

Um die Konzentrationsfähigkeit beim Lernen nicht zu beeinträchtigen, sollte die Gesamtzeit in digitalen Medien je nach Alter, bei einem Fünft- oder Sechstklässler nicht 1,5 Stunden am Tag überschreiten. Des Weiteren sollte zwischen dem Lernen und einer intensiven Mediennutzung mindestens 30 Minuten Pause sein. Gerade beim Vokabeln Lernen macht sich eine Minderung der Konzentrationsfähigkeit stark bemerkbar.

 

Sofern zu dieser Thematik weitere Fragen bestehen oder ihr Probleme im Umgang mit neuen Medien habt, wie zum Beispiel durch Cybermobbing, helfen euch unsere MedienScouts gerne weiter.

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